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Marketingautomation mit Klick-Tipp: leicht verständlich erklärt

Was das Marketing-Automatisierungs-Tool von anderen unterscheidet

Klick-Tipp wurde gegründet von Mario Wolosz. Das E-Mail-Marketingtool verspricht, dass Sie ohne großen technischen Aufwand mit einem Klick genau die Personen ansprechen können, die sich für Ihr Angebot interessieren. Dazu müssen Sie zunächst einmal E-Mail-Kontakte sammeln, denn Klick-Tipp erlaubt für einen besseren Kundenschutz keinen Adress-Import. In diesem Artikel erhalten Sie einen kurzen Überblick zu den Funktionen, Vor- und Nachteilen von Klick-Tipp. Damit können Sie Klicktipp leichter mit Tools wie CleverReach, GetResponse und – insbesondere – mit MailChimp vergleichen.

Kurz gesagt:

Klick-Tipp setzt auf ein innovatives Tagging-System. Damit können Sie Ihre Kontakte leichter und sogar automatisiert verwalten. Allerdings hat das Tool – vor allem für erfahrene Nutzer – ein paar störende Einschränkungen:

  • kein einfacher Import von E-Mail-Adressen
  • Vorgaben für das Erstellen von E-Mails durch den Spam-Score

Preislich kann Klick-Tipp gut mit vergleichbaren Anbietern mithalten. Insgesamt ist es deshalb vor allem für Unternehmen geeignet, die ihre Kommunikation komplett neu aufsetzen möchten. Wenn Sie Klick-Tipp kündigen wollen, geht das am besten über den Support.
Mögliche Alternativen zu Klick-Tipp sind GetResponse und CleverReach.

Das Grundprinzip von Klick-Tipp: Tagging statt Listen

Fast jedes E-Mail-Programm bietet die Möglichkeit, Adressen in Listen zu sortieren. Das ist hervorragend für einen überschaubaren Adressatenkreis. Für mehrere Zielgruppen wie

  • Stammkunden,
  • Premiumkunden,
  • potenzielle Kunden,
  • Affiliates,
  • Männer,
  • Frauen

wird es aber kompliziert, besonders wenn es häufig zu Fluktuationen und Überschneidungen kommt. Einmal eingetragen, muss die gleiche Adresse unter Umständen mehrmals gepflegt werden, damit Formulare oder Marketing nicht mehrfach versendet werden oder damit kein unbeabsichtigter Spam entsteht.

Klick-Tipp verwendet stattdessen Marker, „Tags“ genannt. Jeder Kontakt bekommt durch das Tagging einen oder mehrere Tags, die vom Tool auch automatisiert angepasst werden. Kick-Tipp nutzt dafür sogenannte SmartTags, zum Beispiel: „E-Mail geöffnet“, „E-Mail geklickt“. Das Programm lernt durch die einzelnen Aufrufe also dazu und merkt sich, was ein Empfänger in der Vergangenheit gemacht oder nicht gemacht hat. Durch die Reaktionen der Kunden oder potenziellen Kunden bekommen Sie wertvolle Informationen über deren Verhalten.

Beispiel: Sie können nach einer Mail als Nächstes alle männlichen Empfänger anschreiben, die Ihre E-Mail mit den Angeboten zum Schulanfang geöffnet haben. Das geschieht dann unter der Annahme, dass diese männlichen Empfänger wahrscheinlich Kinder im schulpflichtigen Alter haben und vielleicht alleinerziehend sind.

Die Datenspeicherung bei Klick-Tipp

Alle Kontakte werden zentral gespeichert. Klick-Tipp nennt das ContactCloud. Das vereinfacht die Verwaltung, da sich folgende häufige Fehlerquellen leichter aufspüren lassen:

  • redundante Datensätze
  • Konflikte beim Alter der Datensätze
  • Konflikte bei der Herkunft der Datensätze
  • unterschiedliche Schreibweisen
  • multiple E-Mail-Adressen

Die ContactCloud lässt sich mittels API mit anderen Systemen verbinden, um Daten ein- und auszulesen. Sie können also Formulare nutzen, um Adressen von Kunden mit bestimmten Wünschen zu erfassen, den Kunden von einer E-Mail direkt in einen personalisierten Shop weiterleiten oder die Angebote von Zahlungsanbietern wie PayPal nutzen. Damit geben Sie aber wie bei den meisten Anbietern Ihre Daten aus der Hand und müssen darauf vertrauen, dass sie nicht aus der ContactCloud gestohlen werden.

Newsletter mit Klick-Tipp

Als Newsletter bezeichnet Klick-Tipp einmalige E-Mails an einen ausgewählten Empfängerkreis. Sie können selbst bestimmen, wann und an wen der Newsletter versendet werden soll. Dabei haben Sie die Möglichkeit, über Tags Attribute auszuwählen, welche die entsprechenden Empfänger besitzen oder nicht besitzen sollen.
Beispiel: Kunden, die Produkt A, aber nicht Produkt B gekauft haben.
Klick-Tipp berechnet vor dem Versenden den sogenannten Spam-Score. Damit wird eingeschätzt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Ihre E-Mail automatisch herausgefiltert wird. Da Sie damit rechnen müssen, dass Sie schon auf einer Blacklist eines ISP landen können, wenn Ihre E-Mails von 1 % der Empfänger als Spam eingestuft werden, gibt Klick-Tipp für seine Kunden 0,2 % als Grenze vor.
Diese Funktion schränkt Sie in Ihrer Freiheit etwas ein, was ein Fluch, aber auch ein Segen sein kann.
Sie können sich vor dem Versenden eine Testmail an die eigene Adresse schicken lassen. Die Vorschau in verschiedenen E-Mail-Clients und Formaten wie Outlook, mobil … ist nicht möglich.
Im folgenden Video sehen Sie ein kurzes Tutorial, wie Sie einen Klick-Tipp-Newsletter erstellen.

Kampagnen und Follow-Up-E-Mails mit Klick-Tipp

Diese Art von E-Mails ist auch als Autoresponder oder Triggermails bekannt. Sie fassen mehrere E-Mails und andere Marketing-Aktionen zu einer Serie zusammen. Die einzelnen Mails werden nacheinander verschickt, wenn voreingestellte Bedingungen erfüllt sind. Das kann eine bestimmte Zeit oder eine Aktion sein.

Dadurch ist ein strategisches Vorgehen möglich. Sie können die einzelnen Elemente mit wenigen Klicks erstellen und auch unterschiedliche Strategien miteinander verknüpfen. Ändern Sie die Reihenfolge mit einem Klick per Drag and Drop, fügen Sie Wartezeiten ein und individualisieren Sie Ihre Marketing-Maßnahmen auf vielfältige Weise.
Hier finden Sie einen kurzen Überblick über Autoresponder und (Follow-Up-)Kampagnen mit Klick-Tipp.

E-Mail-Analytics mit Klick-Tipp

Dank Analytics können Sie die Ergebnisse Ihrer E-Mails und anderer Maßnahmen überprüfen. Damit sehen Sie, ob Sie die vorgegebenen Werte für Ihre KPIs (Key Performance Indicators) erreicht haben. Dank der statistischen Auswertung ist es möglich, fortgeschrittene Methoden wie A/B-Tests anzuwenden, die bei Klick-Tipp „Splittesting“ genannt werden.

A/B-Testing (Splittesting) mit Klick-Tipp

Für das A/B-Testing hat Klick-Tipp einen eigenen Button in seinem Cockpit und wird Splittesting genannt. Darüber gelangen Sie zu den Einstellungen für Ihren Test. Wichtig ist die Dauer: Sie wollen lange genug testen, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen. Zugleich aber so kurz wie möglich, damit dann möglichst lange Zeit für das Wiedergeben der tatsächlichen Inhalte bleibt. Klick-Tipp übernimmt nach dem Test übrigens automatisch die erfolgreichere Variante und arbeitet mit dieser weiter.
Sie können einzelne Marketing-Maßnahmen testen, Follow-Up-E-Mails oder auch komplette Kampagnen.

Bounce-Management bei Klick-Tipp

Wenn Sie eine E-Mail an eine Adresse verschicken, die nicht mehr existiert oder die derzeit nicht abgerufen werden kann, teilt sie Klick-Tipp in eine der folgenden Kategorien ein:

  • Hard: permanentes Problem
  • Soft: vorübergehendes Problem

Ein Hard Bounce wird aus Ihrer Datenbank gestrichen und in eine globale Ausschlussliste eingetragen. Sie profitieren also auch von den Erfahrungen anderer Klick-Tipp-Nutzer und umgekehrt. Nach drei Problemen werden auch Soft Bounces als Hard Bounce gewertet.
Mehr Informationen zum globalen Bounce-Management.

Opt-Out bei Klick-Tipp

Wenn Ihre Kontakte auf den Unsubscribe-Button klicken, landen sie auf einer frei wählbaren Seite. So können Sie nicht einfach nur bestätigen, dass das Austragen aus dem Newsletter erfolgreich war, sondern Sie können mehr Optionen anbieten:
Formulare, warum der Newsletter nicht mehr gewünscht ist
andere Newsletter anbieten
bestimmte Produkte oder Services anbieten

Hier geht es zum direkten Vergleich zwischen Klick-Tipp und MailChimp und hier finden Sie mehr Informationen zu MailChimp.

Was können Unternehmen auf Instagram posten? Fotos! Aber die richtigen, bitte!

Online-Tools für Texter und Marketer

Inbound-Marketing-Kanäle auf YouTube, aktuell präsentiert.

Über diesen Blog

  • Professionelle Marketingtipps
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  • Auf den Punkt gebracht

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Ursula Martens
Texterin, Autorin & Textercoach
Susanne Stiemke
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Thorben Grünewälder
Texter & PR-Berater

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