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Inbound-Marketing: Welche Social-Media-Kanäle Sie brauchen

Mit Inbound-Marketing Kunden begeistern

Warum potenzielle Kunden mit Werbeanzeigen bombardieren, wenn sie viel lieber selbst nach Angeboten suchen? Mit Inbound-Marketing sprechen Sie mündige Verbraucher an, die nur die richtigen Informationen auf den richtigen Kanälen brauchen, um sich für Sie zu entscheiden.

Aber was sind die richtigen Kanäle für Inbound-Marketing? Was muss man beim Datenschutz beachten und welche Inhalte sollte man zur Verfügung stellen? Wir fassen für Sie zusammen, was wichtig ist, und geben Ihnen hilfreiche Tipps.

Kurz gesagt:

Für Inbound-Marketing müssen Sie Ihre Kunden da abholen, wo sie sind. Social-Media-Kanäle sind dabei nur der Anfang. Je nach Branche und Unternehmen lohnen sich auch herkömmliche Medien oder ganz neue Wege.

Überzeugen Sie Ihre Zielgruppe mit regelmäßigen Posts, die hochwertige Inhalte bieten, Veranstaltungen oder dem Klassiker des Inbound-Marketing: einem Tag der offenen Tür.

Was ist eigentlich Inbound-Marketing?

Marketing: Entweder man liebt es oder man sucht sich jemanden, der es liebt.

Kleine und mittelständische Unternehmen konzentrieren sich häufig lieber auf ihre Kernkompetenzen und verlassen sich darauf, dass die Qualität ihrer Arbeit für sich selbst spricht. Das ist schon fast Inbound-Marketing. Aber nur fast. Damit bezeichnet man nämlich alle Maßnahmen, mit denen man Kunden die Möglichkeit gibt, ein Produkt oder einen Service selbst zu entdecken. Anstatt eine Werbeanzeige zu schalten, nimmt man sich zum Beispiel lieber die Zeit, einen Blogbeitrag darüber zu schreiben, wie das Produkt ein bestimmtes Problem löst. Damit wird man als Experte wahrgenommen.

Möglichkeiten für Inbound-Marketing

Inbound-Marketing lässt sich anhand mehrerer Kriterien vom herkömmlichen Marketing abgrenzen. Zum Beispiel durch die Möglichkeit, dass Sie direkt mit Ihren Kunden in Kontakt kommen können. Sie hinterlassen Kommentare, vergeben Likes oder teilen Ihre Beiträge mit Freunden. Bei einer klassischen Werbeanzeige ist das nicht möglich.

Ein anderes Kriterium ist, dass Sie leicht messen können, welche Wirkung Ihre Maßnahmen haben. Bei einem Tag der offenen Tür kann man die Besucher zählen, im Internet gibt es die Webanalyse.

Das dritte Kriterium ist nicht ganz so eindeutig: Inbound-Marketing muss nicht unbedingt mit einer konkreten Handlungsanweisung versehen sein, sollte es aber.

Inbound-Marketing und Social Media

Wie in diesem Artikel erklärt wird, bieten Social-Media-Kanäle hervorragende Möglichkeiten für Inbound-Marketing, sind aber nicht damit gleichzusetzen. Wenn Sie sich mit den sozialen Medien nicht so recht wohlfühlen, ist es besser, eine andere Möglichkeit für das Inbound-Marketing zu suchen. Auch ein Messestand kann gutes Inbound-Marketing sein.

Da es so viele verschiedene Social-Media-Kanäle gibt, finden Sie aber bestimmt ein Medium, das Ihnen zusagt.

Wichtige Grundregeln beim Inbound-Marketing

Beim Inbound-Marketing geht es nicht darum, sofort Umsatz zu machen. Das wichtigste Ziel ist, dass aus Fremden Freunde werden. Interessenten müssen nicht unbedingt Ihre Freunde werden, aber die Ihrer Marke oder Ihrer Angebote. Dafür ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, was Sie für die Freunde Ihres Unternehmens tun können. Es ist unverzichtbar, dass Sie mit ihnen in Kontakt treten und durch Analysen oder Umfragen herausfinden, was Sie noch besser machen können.

Außerdem sollten Sie Inhalte anbieten, die sich leicht weitergeben lassen. Dabei kann es sich um ein einfaches Flugblatt handeln oder um einen Tweet auf Twitter.

Daten sammeln und analysieren

Egal ob Sie zehn Kunden erreichen oder zehntausend: Überlegen Sie sich, wie Sie am besten herausfinden, was Ihre Marketing-Aktionen bringen. Sie können dafür ein Blatt Papier und einen Stift verwenden, eine Excel-Tabelle oder eine Marketing-Suite mit ausgefeilten Analyse-Tools. Hauptsache ist, dass Sie nicht einfach nur raten. Denn dann kann es passieren, dass Sie nur die negativen Bewertungen sehen und dabei die außer Acht lassen, die Ihre Angebote gut finden.

Das Ziel der Auswertung ist, dass Sie Ihre Kunden noch gezielter ansprechen. Sie wollen eine hohe Konversionsrate. Das bedeutet, dass es einen möglichst kleinen Streuverlust gibt. Der erste Schritt ist es herauszufinden, welche Kanäle für Sie am geeignetsten sind.

Analoges Inbound-Marketing

Veranstaltungen vor Ort sind ein hervorragendes Mittel für gutes Marketing. Sie können selbst etwas organisieren oder sich an einer Messe oder etwas Ähnlichem beteiligen. Hauptsache ist, dass Sie sich gut vorbereiten. Viele Unternehmen vergessen leider, sich zu überlegen, was sie erreichen wollen und wie sie ihren Erfolg messen können. Genügt es, Präsenz zu zeigen? Wollen Sie neue Kundenkontakte? Sollen vor Ort Verträge abgeschlossen werden? Beispiele für analoges Inbound-Marketing:

  • Tag der offenen Tür
  • regionale Besuchermesse
  • Unternehmerfrühstück
  • Fachvorträge

Inbound-Marketing auf Twitter

Twitter ist ein Medium, das sich hervorragend eignet, um andere Maßnahmen zu unterstützen. Mit den Kurznachrichten kann man nicht lang und breit einen Sachverhalt erklären, aber wunderbar darauf verlinken. Mit einem Hashtag (z. B. #Inboundmarketing) bindet man die eigene Nachricht in einen Zusammenhang ein.

Je nach Branche genügt es auch schon, die Inhalte von anderen zu kommentieren. Ihre Kunden werden es zu schätzen wissen, wenn Sie ihnen als Experte für ein bestimmtes Fachgebiet dabei helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Inbound-Marketing auf Instagram, Snapchat und Pinterest

Auch Nachrichtendienste, mit denen Sie Bilder oder kurze Videos verbreiten, sind nicht dazu gedacht, ausführliche Informationen zu vermitteln. Sie eignen sich aber wunderbar, um Interessenten auf dem Laufenden zu halten. Posten Sie Bilder von Veranstaltungen, zeigen Sie neue Produktentwicklungen oder neue Team-Mitglieder.

Inbound-Marketing auf Messaging-Diensten

WhatsApp ist nicht einfach nur eine kostenlose Alternative zu SMS. Sie haben damit einen Kommunikationskanal, der nicht so persönlich ist wie eine SMS, aber auch nicht so unpersönlich wie ein Blogbeitrag. Wenn Sie eine Gruppe anlegen, auf der Sie über ein bestimmtes Produkt oder ein Thema informieren, können Sie damit gezielt Kunden erreichen. Allerdings muss dafür genügend Vertrauen vorhanden sein. Und Sie brauchen die eindeutige Einwilligung Ihrer Kunden, dass Sie Ihnen schreiben dürfen.

Andere Nachrichtendienste wie Telegram sind vor vornherein auf Gruppenunterhaltungen ausgelegt. Sie erstellen einfach eine Gruppe und veröffentlichen den Link für alle, die sich dafür interessieren. Je nach Zielgruppe sprechen Sie damit Smartphone-Nutzer oder Desktop-Nutzer an.

Inbound-Marketing auf Foren

Auf Foren suchen Internetnutzer die Antwort auf die unterschiedlichsten Fragen. Das können Sie auf zwei Arten für sich nutzen:

  • Sie informieren sich darüber, was gerade angesagt ist oder wo es Probleme gibt, und geben dazu Informationen auf Ihrem Blog oder Ihrer Internetseite.
  • Sie beteiligen sich aktiv in diesen Foren und verweisen von dort, wo es passt, auf Ihre Angebote. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein eigenes Forum zu einem Spezialthema aufmachen.

Wichtig ist, dass Sie den Forennutzern wirklich helfen und nicht nur Werbung machen.

Inbound-Marketing auf Ihrem Blog

Die meisten Maßnahmen für Inbound-Marketing sollten auf Ihre Website, Ihren Shop oder Ihren Blog verweisen. Das ist der Platz, an dem Sie Informationen ausführlich darstellen können. Vor allem sollten sie dort klarmachen, was Ihre Besucher tun sollen: Mit Ihnen Kontakt aufnehmen? Ein Produkt kaufen? Angebote bewerten? Für Sie mag es klar sein, was Ihre Kunden tun sollen, aber trotzdem brauchen Ihre Kunden einen klaren Überblick darüber, wo sie sich gerade befinden, was sie tun sollen und wie es weitergeht.

Damit schaffen Sie es auch mit einem kleinen Budget langfristig Kunden anzusprechen – wenn Sie wollen auf der ganzen Welt.

Was können Unternehmen auf Instagram posten? Fotos! Aber die richtigen, bitte!

Online-Tools für Texter und Marketer

Inbound-Marketing-Kanäle auf YouTube, aktuell präsentiert.

Über diesen Blog

  • Professionelle Marketingtipps
  • Leicht verständlich
  • Auf den Punkt gebracht

Team

Ursula Martens
Texterin, Autorin & Textercoach
Susanne Stiemke
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Programmierung & Marketing
Thorben Grünewälder
Texter & PR-Berater

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