mehr verkaufen:

Mehr verkaufen mit besserem Marketing

So geht's!

Kommentare 0
Kategorie Mehr verkaufen

Inbound-Marketing: Diese Social-Media-Kanäle brauchen Handwerker

Wie Sie im Netz kostenlos Kunden auf sich aufmerksam manchen

Vielleicht sind Sie auch schon mal auf den Begriff Inbound-Marketing gestoßen. Diese Methode verspricht Möglichkeiten zu bieten, mit denen man Kunden anders als beim gewöhnlichen (Outbound-)Marketing dazu bringt, zu dauerhaften Unterstützern zu werden.

Wir stellen Ihnen die passenden Social-Media-Kanäle für Handwerker vor und wie man sie nutzen kann. Für Inbound-Marketing brauchen Sie hochwertigen Content. Je nach Angebot und persönlichen Vorlieben steht Ihnen das volle Programm von Bildern, Texten, Videos und Tonaufnahmen zur Verfügung.

Kurz gesagt:

Inbound-Marketing gibt Ihren Kunden die Informationen, die sie brauchen, und macht sie neugierig auf mehr. Damit das funktionieren kann, müssen Sie Ihre Kunden kennen und bereit sein, sich auf deren Wünsche einzulassen.

Deshalb sollten Sie das Marketing auf Social-Media-Kanälen als eines von vielen Werkzeugen betrachten, das je nach Zielgruppe mehr oder weniger gut wirken kann. Vor allem ist wichtig, dass Sie Informationen sammeln und ausprobieren, was funktioniert!

Zauberwort Inbound-Marketing

Wenn Sie sagen können „Ich muss nicht nach Kunden suchen. Sie finden mich.“, dann machen Sie erfolgreiches Inbound-Marketing. Vielleicht werden Sie jetzt einwenden: „Eigentlich mache ich überhaupt kein Marketing. Meine Arbeit spricht für sich und ich werde von meinen Kunden weiterempfohlen.“

Aber genau das ist das Ziel von Inbound-Marketing. Außerdem machen auch die meisten erfolgreichen, alteingesessenen Unternehmen noch Werbung und für junge Firmen gehört klappern sowieso zum Geschäft.

Der Begriff Inbound-Marketing ist eng mit dem Siegeszug des Internets verknüpft. Viele Start-ups erkannten, dass potenzielle Kunden selbst nach Informationen im Internet suchten und so eine Kaufentscheidung trafen. Darauf stellten sie sich mit ihrem Marketing ein.

Wie funktioniert Inbound-Marketing?

In dieser Art des Marketings kommen zwei Voraussetzungen zusammen:

  • Aus Fremden sollen Freunde werden, die das Unternehmen aktiv unterstützen.
  • Es gibt einen Zyklus, in dem Unternehmen von Kunden gefunden werden und gleichzeitig herausfinden, was sie tun können, um noch leichter gefunden zu werden.

Für die erste Voraussetzung braucht man Social Media und Mundpropaganda. Inbound-Marketing lässt sich aber nicht mit Social-Media-Marketing gleichsetzen, wie in diesem Artikel erklärt wird. Für die zweite Voraussetzung braucht man SEO und Webanalyse. Kleine und mittelständische Unternehmen, die sich weder eine Social-Media-Abteilung noch einen Webanalysten leisten können, brauchen ein feines Gespür für die Kunden. Sie können Inbound-Marketing mit etwas Erfahrung, aber ebenfalls effektiv nutzen.

Kunden gezielt ansprechen

Machen Sie sich von der Vorstellung frei, dass Sie mit Social Media Tausende von Menschen erreichen müssen. Es kommt nicht auf die Menge, sondern auf die sogenannte Konversionsrate an. Besser 50 Kontakte, von denen 30 etwas bei Ihnen bestellen, als 1000, von denen nur 10 Kunden werden.

Deshalb sollten Sie wissen, wie Sie Ihre Kunden am besten erreichen können. Das kann ein Post bei Facebook sein, ein Stand auf einer Handwerksmesse oder Ihr Schaufenster. Wichtig ist nur, dass Sie Ihren Kunden einen Mehrwert bieten, der zum Weitererzählen anregt. Ein Beispiel: Der eine oder andere findige Handwerksbetrieb nutzte den Hype von Pokémon Go, um auf sich aufmerksam zu machen. Zum Beispiel mit dem Hinweis, dass das Betriebsgelände pokémonfreie Zone ist.

Aus Kunden Freunde machen

Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter sind die klassischen Onlineplattformen, die Handwerker nutzen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Einfach nur auf diesen Plattformen präsent zu sein, reicht aber nicht, um neue Kunden zu gewinnen.

Sie können sich auch nicht darauf verlassen, dass Sie mit einem Artikel die Herzen aller Leser erobern, die diesen Artikel dann hundertfach teilen. Es ist vielversprechender, wenn Sie regelmäßig Inhalte posten und sich von Anfang an um jeden einzelnen Kunden persönlich kümmern. Es gibt einen schmalen Grat zwischen Wertschätzung und Belästigung, aber wenn Sie Ihren Kunden sagen, dass Sie sich über Hinweise und Anregungen freuen, können Sie nur alles richtig machen.

Auf sozialen Medien präsent sein: Redaktionsplan und Urheberrecht

Wenn Sie die Regeln eines sozialen Netzwerks nicht beachten, kann es schnell unsozial werden. Nach wie vor gilt: Lassen Sie die Finger von allem, von dem Sie nicht wissen, ob und wie Sie es verwenden dürfen. Das gilt vor allem für Bilder, auf denen Personen zu sehen sind.

Damit Ihre Arbeit in den sozialen Medien möglichst effektiv ist, sollten Sie einen Redaktionsplan erstellen. Das muss nicht aufwendig sein. Es reicht, wenn Sie sich wichtige Ereignisse wie zum Beispiel Fachmessen, Feiertage und Jubiläen eintragen, zu denen Sie unbedingt etwas sagen sollten. Optimal wäre es, wenn Sie darüber hinaus wöchentlich oder monatlich weitere Inhalte veröffentlichen können.

Inbound-Marketing auf Twitter

Mit dem Kurznachrichtendienst Twitter können Sie andere Nutzer direkt anschreiben und mit einem Hashtag (z. B. #Inboundmarketing) auf bestimmte Themen hinweisen. Ein wichtiges Mittel, um gefunden zu werden, ist es, anderen Nutzern zu folgen und deren Nachrichten zu retweeten. Sie sollten, wenn möglich, dann auf Twitter aktiv werden, wenn es Ihre Kunden auch sind. Sonst gehen Ihre Nachrichten im allgemeinen Gezwitscher unter.

Das gilt auch für andere Messenging-Dienste wie Telegram und WhatsApp.

Inbound-Marketing auf Instagram, Snapchat und Pinterest

Diese Dienste sind dazu gedacht, um Bilder oder kurze Videos zu teilen. Die Halbwertszeit dieser Bild-Nachrichten ist sehr kurz. Wenn Sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollen, müssen Sie regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen. Etwas weniger aufwendig ist es, die Beiträge Ihrer potenziellen Kunden zu kommentieren.

Nutzer analysieren

Für jedes Tool gibt es mindestens einen Dienst, mit dem Besucherdaten analysiert werden können. Das lohnt sich nur für Großunternehmen oder spezialisierte Anbieter.

Aber Sie können auch mit einfachen Mitteln mehr über Ihre Kunden herausfinden. Die einfachste Möglichkeit: Fragen Sie einfach! Wenn Sie ehrlich an der Meinung eines Kunden interessiert sind, wird kaum einer Nein sagen.

Darüber hinaus sollten Sie sich einfach Notizen zu Ihren Marketing-Aktivitäten machen oder eine Excel-Tabelle anlegen, in der Sie eintragen, welche Maßnahme welche Ergebnisse gezeigt hat.

Inbound-Marketing und Outbound-Marketing verbinden

Bei der klassischen Werbung mit Anzeigen, Flugblättern usw. sind die Streuverluste sehr groß, dafür hat man damit relativ wenig Aufwand und steigert die Aufmerksamkeit bei potenziellen Kunden. Wenn diese durch Ihre Werbung immer wieder auf Sie aufmerksam werden, sind die Chancen größer, dass Ihr Inbound-Marketing wirkt.

Bestenfalls verstärken sich diese beiden Arten des Marketing gegenseitig. In einer Anzeige können Sie zum Beispiel auf Ihren Blog mit weiteren Informationen über ein Produkt verweisen.

Was können Unternehmen auf Instagram posten? Fotos! Aber die richtigen, bitte!

Online-Tools für Texter und Marketer

Inbound-Marketing-Kanäle auf YouTube, aktuell präsentiert.

Über diesen Blog

  • Professionelle Marketingtipps
  • Leicht verständlich
  • Auf den Punkt gebracht

Team

Ursula Martens
Texterin, Autorin & Textercoach
Susanne Stiemke
Grafik & Design
Torsten Materna
Programmierung & Marketing
Thorben Grünewälder
Texter & PR-Berater

meistgelesen

1475 Aufrufe | veröffentlicht am 09. Februar 2018
1246 Aufrufe | veröffentlicht am 02. Februar 2018
1151 Aufrufe | veröffentlicht am 26. Januar 2018

Das wird dich auch interessieren …

Hier können Sie überprüfen, ob Sie gut auf die DSGVO vorbereitet sind. Machen Sie Ihr Einzelunternehmen mit der DSGVO-Checkliste zukunftsfest!

MailChimp ist eines der beliebtesten Marketing-Automation-Angebote. Hinter dem Tool mit dem grinsenden Äffchen verbergen sich vielseitige Funktionen, mit denen Sie Kunden gezielt ansprechen können. Ob Sie diese vielen Möglichkeiten überhaupt brauchen und ob sich der Preis lohnt, erklärt unser Überblick.

GetResponse bzw. der Vorgänger Implix wurde 1999 von Simon Grabowski in Polen gegründet. Damit ist es einer der ersten E-Mail-Marketing-Services auf dem Markt und in den USA einer der bekanntesten neben MailChimp.

Kommentare

Was ist die Summe aus 8 und 6?

* = Pflichtfeld