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Das bedeutet die semantisch-holistische Suche für Ihre Webtexte

Crawlen, strukturieren, indexieren, suchen

Statt großer Überarbeitungen des Suchalgorithmus setzt Google seit ein paar Jahren auf kontinuierliche Verbesserungen. Die semantisch-holistische Suche ist inzwischen fest etabliert. Sie hat das Ziel, Nutzeranfragen und Suchen möglichst passgenau zu beantworten.

Deshalb ranken Angebote besser, deren Inhalte schnelle, gut strukturierte Lösungen bieten. Für Ihre Texte bedeutet das: Sie sollten mehr denn je Ihre potenziellen Kunden in den Mittelpunkt stellen. Einfache, aber fundierte Texte, gute Usability und regelmäßige Aktualisierungen bringen Sie weiter!

Kurz gesagt:

Um gute Webtexte zu planen, sollte man zwei Dinge verstehen:

  • wie die Kunden denken
  • wie die Suchmaschinen zu ihren Ergebnissen kommen

Mit immer ausgefeilteren Algorithmen versuchen die Programmierer, die Lücke zwischen diesen beiden Anforderungen zu schließen, aber noch bleibt vor allem für Nischenangebote einiges zu wünschen übrig.

Der einfache Grund dafür ist: Auch im Internet regiert Geld die Welt und alles, was nicht käuflich ist, muss schon sehr hilfreich oder nach der neuesten Methode optimiert sein, um es auf die ersten Plätze des Rankings zu schaffen. Wikipedia ist das beste Beispiel dafür. Oder bald Ihre Seite passend zur semantisch-holistischen Suche.

Hummingbird und die semantisch-holistische Suche

Mit der Einführung des Hummingbird-Updates durch Google im Jahr 2013 kam die semantisch-holistische Suche so richtig in Schwung. Die Idee dahinter ist, dass Google nicht mehr hauptsächlich sekundären Faktoren wie Links auf Seiten vertraut, um festzustellen, wie relevant sie ist. Google will verstehen, wonach ein Internetnutzer sucht und auf welcher Internetseite er das Passende dafür findet. Verlinkungen und andere SEO-Faktoren spielen aber nach wie vor eine wichtige Rolle.

Google geht bei seinen Vorschlägen für Seiten in etwa folgendermaßen vor:

  • Crawling: Unablässig durchforsten Bots das Netz nach neuen Seiten und Änderungen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie alles dafür tun, dass Ihre Inhalte gefunden werden. Zum Beispiel mit Alt-Texten für Grafiken. Für menschliche Leser kann es sinnvoll sein, eine Kaufempfehlung plakativ als Bilddatei auf eine Produktseite zu setzen, die Suchmaschine sollte aber ebenfalls verstehen, was damit ausgesagt wird.
  • Strukturieren: Was die Bots finden, wird geordnet und bewertet. Wie alt sind die Informationen? Beschreiben sie ein Produkt oder sind sie Unterhaltung? Stammen Sie von einem Kunden oder vom Unternehmen? Je klarer Ihre Informationen strukturiert sind, desto besser können Sie bestimmen, was eine Suchmaschine daraus macht. Mit den Empfehlungen auf https://schema.org/ folgen Sie direkt den Wünschen der großen Suchmaschinen und müssen sich nicht auf Experimente einlassen.
  • Indexieren: In diesem Schritt bringt die Suchmaschine die gesammelten Informationen mit den Suchanfragen zusammen. Damit muss die Antwort nicht erst dann gefunden werden, wenn die Frage gestellt wird, sondern wird schon vorbereitet. In seltenen Fällen wird nach Begriffen gesucht, die so neu sind, dass Google und Co. noch keine Chance hatten sie zu indexieren. Dann ist auch kein Suchergebnis möglich. Bauen Sie deshalb für Trend- oder Fachbegriffe wenn möglich auch Synonyme und Umschreibungen ein.
  • Suchen: Jetzt verwendet die Suchmaschine weitere Informationen (Standort, Such-Historie, Gerät …), um für die Suche das passende Ergebnis anzubieten. Mit Filtern werden unpassende Seiten im Index aussortiert und die restlichen Seiten in die richtige Reihenfolge gebracht. Ihre Seite kann noch so gut sein. Wenn sie technische Fehler enthält oder auf mobilen Geräten zu langsam lädt, fällt sie durch.

Auch robots.txt will betextet werden

Während sich Leser noch über einen guten Stil streiten, ist Google vielleicht schon längst zur nächsten Seite weitergezogen. Wenn Sie technische Grundlagen wie den Inhalt von robots.txt nicht beherrschen, ist es reine Glückssache, ob Ihre Seite wie gewünscht verarbeitet wird. In einigen Fällen ist es sinnvoll, manche Inhalte vor Google zu verstecken, um das Crawling zu erleichtern. In anderen sollten Texte über mehrere Seiten verteilt werden, damit sie kurze Antworten auf häufige Fragen liefern können.

Ihnen sollte absolut klar sein, wie Ihre Seite aufgebaut ist und wie die einzelnen Teile zueinander in Zusammenhang stehen. Auch Pflichtbestandteile wie die Über-uns-Seite sollten eine zweite Bedeutungsebene für Google enthalten oder ganz ausgeblendet werden.

Die richtigen Keywords verwenden

Unter der Bezeichnung „lexikalische Semantik“ läuft alles, was mit Keywords zu tun hat. Nur durch das Umfeld wird klar, was Sie zum Beispiel meinen, wenn Sie von „Federn“ schreiben: Schreibfedern, Vogelfedern, Fechtfedern, Fahrwerk-Federn, Bettfedern …

Eine gute Kategorisierung auf Ihrer Seite mit Kategorieseiten ist ein guter Anfang. Dazu sollten aber auch noch passende Texte, Bilder, Videos und Links kommen.

Besonders wichtig ist das bei umfangreichen Shopseiten mit vielen Produkten, die regelmäßig wechseln.

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Über diesen Blog

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